1. Teil Lena Beigel

von Stipendiat

Hallo aus Berlin!

Nun bin ich schon fast einen Monat im Museum und hab mich dort ganz gut eingelebt. Anfangs war ich etwas überfordert mit den all Möglichkeiten und den für mich zum Teil neuen Techniken, Maschinen und Geräten. Also war der Plan: Beginne auf der einen Seite und arbeite dich zum anderen Ende der Werkstatt einfach mal durch die Maschinen durch.

Angefangen habe ich mit dem Fallhammer und der Spindelpresse. Das verbuche ich mal unter dem Titel  „Der Anker und ich“. Denn zu Beginn habe ich mir als Form den Anker ausgesucht. Einfach so – weil er mir gefällt.

Da man nicht nur Metall prägen und pressen kann, bin ich in den Bastelladen und hab mir diverse Materialien besorgt und unter den Fallhammer gelegt. Gut – dass Plexiglas springen würde hätte man sich vorher denken können. Aber mit dem Holz hat es dafür dann doch erstaunlich gut funktioniert!

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Von diesem Buchbinde-Stoff durchaus angetan, entstanden hieraus auch ein paar Broschen – natürlich mit dem Anker versehen! Der grafische Kreis bildet einen schönen Rahmen, gibt einen guten Kontrast und lässt das Motiv nicht kitschig wirken.

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Eigentlich wollte ich mich von der einen Seite auf die andere durcharbeiten. Aber Pläne sind da, um sie über den Haufen zu werfen. Also gleich ans andere Ende zu den Guillochier-Maschinen.

Guillochieren kenne ich schon ein bisschen und fasziniert mich. Ich habe damit angefangen Acrylglas zu guillochieren und versuche nun, die mit Muster versehenen Platten ins rechte Licht zu rücken… die Ideen dafür sprudeln gerade so aus mir heraus und ich teste nun, was geht und was nicht. Hier schon mal ein kleiner Einblick, was da kommen mag….

Auch „Der Anker und ich“ geht in die nächste Runde ! In dieser Kombination mit dabei: Der Stoff….

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