Level 3: Tag X / / Franziska (N*14)

Hoppla. Da hat sich das alte Jahr einfach über den Jordan gemacht! Von wegen ich melde mich Ende September nochmal. Ich meinte wohl eher Anfang 2019!

Frohe Weihnachten, Guten Rutsch, schön, dass alle immer noch fleißig mitlesen und auf Neuigkeiten warten. Ja – also ich bin immer noch da! 🙂 Nicht mehr im Stipendium, nicht mehr wohnhaft im Museum, aber in Berlin wohnend und im Technikmuseum tüftelnd.

Mitte Dezember fand sogar schon meine kleine Abschlussausstellung statt! Über die vielen Besucher*innen habe ich mich riesig gefreut! Es war zudem schön, alle Projekte, Experimente, Proben einmal zusammen getragen zu sehen. In einem halben Jahr lässt sich schon eine Menge anstellen.

(Spoiler an der Stelle: Die intelligenten Fabergé Eier werden noch immer ausgetüftelt. Im besten Fall folgt (ich nenne nun besser keine Zeitangabe mehr) ein entsprechendes Update in gewisser Zeit.)

Nun einmal der Reihe nach. Chronologisch und von hinten:

Dies sind Impressionen der Abschlussausstellung von Dezember. Da es hier nun eine Menge gebündelt und auf einmal zu sehen gibt, das Ganze kurz einzeln im Schnelldurchlauf.

1. FAMILIENANHÄNGER

Eine der ersten Anwendungen des Fallhammers für mich. Die Mehrfachprägungen mit Puzzle-Effekt hatte ich auch schon einmal vorgestellt. Meine Familie kam dieses Jahr in den Genuß (hoffentlich) des dokumentierten Anhängers.

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2. MUSCHEL / SCHLÜSSELANHÄNGER

Ein eigenes Gesenkt ohne viel Trubel und Kosten sollte es werden. Deshalb nahm ich die Kurzlebigkeit desselben in Kauf. Nach 10 Prägungen war das Muschel-Gedenk passé. Dafür aber ich um einen Schlüsselanhänger reicher.

 

3. ZINN UND GLAS

Auch schon hier und da einmal gezeigt, meine Faszination für Glas-Metall-Verbindungen. Hier zu sehen: Zinn, Windschutzscheibe (getönt). Nicht zu sehen, aber auch in Hauptrollen: eine Schleudergussmaschine von 1965, diverse Gummiformen, eigen gebaute Formen, Handschuhe, Lötkolben und dergleichen mehr.

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4. DRACHENFISCH HANDYTASCHE  

Wieso nur hatte ich mich so in dieses Gesenk verguckt? Vielleicht hat ein Tattoo auf meinem Arm etwas damit zu tun. In jedem Fall war die Wahl erst einmal unbewusst – vor allem … hätte ich einmal vorher gewusst, was an Arbeit die in dem „zum-Laufen-bekommen-der-Form“ steckte. Bis der Fisch mit all seiner Erhabenheit und Detailverliebtheit astrein geprägt war, vergingen einige Versuche. Trials and Errors. Am Ende waren es Zwischengesenk, Zwischenglühen und -prägen und nicht zuletzt die Hilfe von Klaus, die den Fisch möglich machten.

Aus den Abfallblechen habe ich mir dann „ganz schnell“ eine Pailettentasche gebaut.

 

5. DAS GROSSE „WIP“ (=WORK IN PROGRESS“)

Das Beste kommt zum Schluss und ich mache es noch einmal richtig spannend. Anbei der aktuelle Stand, der Januar ist und wird voll der Fertigstellung der Eier gewidmet.

 

 

Hier ist der aktuelle Stand der Technik. Zu sehen u.a. ein GPS Modul, ein Mikroprozessor,   und eine Antenne für W-Lan. Eine Batterie, bzw. einen Akku, soll es auch geben – der wird dann aber je nachdem wie viel Platz im Ei übrig bleibt entsprechend angepasst.

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Im Moment arbeite ich an 5 Eiern:

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Und wie das dann alles am Ende aussehen wird, könnt ihr in Bälde hier auf dem Stipendiatenblog nachlesen, oder wie immer über Instagram                                                            (-> https://www.instagram.com/franziska_vogt/) live und in Farbe mitverfolgen.

 

Da mein Stipendium nun wirklich vorbei ist (im Moment werden neue Stipendiat*innen gesucht !! Juhu !! ) herzlichen Dank an dieser Stelle an die Abteilung „Manufakturelle Schmuckgestaltung“, bestehend aus Nora, Andrea, Miriam und Katalin. Auch an die netten Nachbarn Johanna (Kofferproduktion), Nael (Kunstschmiede) und die tolle Restaurierung. Vielen vielen Dank an die tolle Betreuung, besonders euch, liebe Andrea und Miriam. Vielen Dank an die Firma C. Hafner die das Stipendium jedes Jahr möglich macht. Für mich war die Zeit hier auf alle Fälle richtungsweisend und ich bin dankbar der vielen Erfahrungen und Kenntnisse ich mitnehmen darf.

Bis bald!