5 0 8 . 1 5 . 1 . a u f w ä r m e n

von Stipendiat

„fünf null acht !“ ……………………… „fünf null acht !!!“ ……………………… moment mal. in die arbeit vertieft dauert es eine weile, bis mein hirn kombiniert hat und ich mich angesprochen fühle. „fünf null acht! denken sie daran das fenster zu schließen!“

ich verstehe, dass es bei diesen ständig wechselnden stipendiat*innennamen einfacher für den wachschutz ist, das neue gesicht dem zimmerschlüssel zuzuordnen, den es eh dauernd ausgehändigt bekommt. und wenigstens der bleibt wahrscheinlich auch die nächsten fünfzehn stipendiat*innen der gleiche.

h a l l o ! ! !

hier schreibt also 5-0-8. ich war schon eine weile auf der suche nach einem pseudonym. ich mag struktur. und anonymität. also finde ich eine nummer sehr passend.

es ist woche_6 für mich im museum und somit offiziell schon fast halbzeit. inoffiziell darf ich noch einen monat länger bleiben. zum glück! denn jetzt wirds langsam spannend. aber schritt für schritt:

wenn ich etwas neues anfange habe ich meistens keine konkreten pläne. ich arbeite verschiedenes vor mich hin, bis meine aufmerksamkeit an etwas hängen bleibt, ich etwas vertiefen will. in woche_1 habe ich recht klassischen schmuck gemacht, um mit werkstatt, maschinen, bedingungen und möglichkeiten warmzuwerden, mich einzugrooven. 

creolen und cuff ::: hohlgeprägt an der spindelpresse

antisiegelring ::: geprägt am fallhammer 

verwendete gesenke und pfaffen

edit: metall in notizen geprägt