RÜCKBLICK VON JETZT AN

von Stipendiat

Heute ist der dritte Tag nach meinem dreimonatigen Aufenthalt, und ich beginne, auf diesen dreimonatigen Zeitraum zurückzublicken und sie kritisch zu betrachten.

Ich habe nicht aktuell im Blog während des Aufenthaltes geschrieben, weil ich mein Leben durch einen andere Zugang zusammenfassen will.

Ich erinnere mich, als ich mich um dieses Stipendium bewarb, ging es mir darum, mein Abschlussprojekt weiterzuentwickeln. Ich hatte damals zu wenig Zeit, um das neue Lötverfahren, das ich geschaffen hatte, nahtlos in meine praktische Arbeit und die Äußerung meiner eigenen Meinungen zu integrieren.

Dennoch habe ich in meiner In meiner Abschlussarbeit 3D-Hand die Möglichkeit der Beziehung zwischen neuen und alten Technologien gefunden, eine Technik, die zwar von dem Prinzip der additiven Fertigung des 3D-Druckers inspiriert ist, aber dennoch das Handwerk voll feiert. Durch die akribische Verbindung kleiner Einzelelementen wachsen die Formen meiner Arbeit organisch in Schichten. Die überlappende Volumen, Formen in Formen und Hohlkörper in der Struktur werden erzeugt. Die Transparenz der Formen und der fast pointillistische Eindruck durch die Ansammlungen kleiner Elementen verleihen den Arbeiten einen visuellen flüchtigen Augenblick, gleichzeitig eine körperliche Robustheit. 

Und diesmal konzentrierte mich ich hauptsächlich weiter mit der Entwicklung einer Richtung mit dem Kettenglieder als Basiselemente.

Fotografin Petra Jaschke

Besondere Zeit, neue Impulse

Seit Februar dieses Jahres 2020 befindet sich die Welt aufgrund der Coronavirus Pandemie in einer seltsamen und düsteren Stimmung. Wir sind alle durch Masken versteckt, und die Entfernung zwischen uns hat sich unendlich vergrößert, während die Zahlen der Infektionen und Todesfälle täglich in den sozialen Medien aktualisiert werden.

Gleichzeitig geschahen noch mehr unangenehme Dinge. Es gabt aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus Unruhen in den USA, die ursprünglich durch die Ermordung von George Derek ausgelöst werden, der am 25. Mai von einer weißen Polizei getötet wurde. Viele Menschen aus der ganzen Welt haben dann begonnen, auf die Straße zu gehen, um gegen diesen Fall zu protestieren und sich für den aktuellen Lebensstand der Schwarzen einzusetzen. Wir können sehen, dass eine Reihe von Slogans „I can’t breathe“ und „Black lives matter“ lauten. Neben dem Rassismus sehe ich für mich also mehr über die Auswirkungen von Klassenunterschieden.

Das magische Leben eines Mannes im Museum

Ja, das Museum war wegen des Ausbruchs von der Pandemie bis zum 4. August geschlossen, was bedeutet, dass ich zwei Monate lang allein in einem leeren Museum gearbeitet habe.

Ich hatte sogar Momente, in denen ich das Gefühl hatte, das Leben auf den alten Zügen zu spüren, wenn ich allein durch sie hindurchgegangen bin.