Stipendium im Museum

Stipendium in der Abteilung für Manufakturelle Schmuckgestaltung des Deutschen Technikmuseums Berlin

Tag: guillochieren

Gesichtsbilder

Hier sind die Bilder, die ich letzte Woche hier im Museum mit Anna geschossen habe. Danke nochmal! Die Schmuckstücke sind aus guillochiertem Kupfer, das ich am Ende mit Gießharz überzogen habe. Wie genau ich sie hergestellt habe könnt ihr in den älteren Beiträgen nachlesen. Da sich meine Zeit hier dem Ende zuneigt lege ich dieses Projekt damit zur Seite und widme mich den anderen drei, die ich noch habe – Endspurt!

 

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So stehen die Dinge

 

Ich sollte besser sagen sie kommen ins Rollen!

Ich habe mich weiter mit einer Lösung für die Gesichter beschäftigt. Eine Entscheidung, die ich dazu getroffen habe ist, dass ich sie nicht als Muster für die seriellen Stücke benutzen möchte, was mir den Druck rausnimmt eine permanente Lösung finden zu müssen. Da sich die in Plexiglas gefrästen Gesichter mit der Zeit abnutzen, weil der Stahlabtaster darüber kratzt sind die Dinger eben nicht für die Ewigkeit, was aber auch seinen Reiz haben kann. Trotzdem habe ich nochmal mit Aluminium experimentiert und einen Messingabtaster gebaut. Das macht die Sache etwas beständiger. Ich habe Arm und Halsreifen geplant – möglichst schlicht, vom Guilloche mal abgesehen.

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Und noch eine nicht ganz so halsabschnürende Variante, bei der ich die Guilloche strahlenförmig anlegen will.

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Hier die aktuelle Konstruktion:

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Für die serielle Kollektion habe ich mir den Moiree Effekt ausgeguckt (Danke an Andi Gut, der hat nämlich ein Probestück in der Art dagelassen, welches mich wohl ehrlichkeitshalber beeinflusst hat. Die ganze Zeit habe ich es schon immer wieder angeschaut und war fasziniert! Hoffe er ist nicht böse deshalb..).

Die Gesichter machen hier auch deshalb keinen Sinn, da die Bleche am Ende mit Wasserstahl geschnitten werden sollen und da ist ein durchgängiges Muster praktischer.

Das ist meine Testreihe unterschiedlicher Winkel und Abstände:

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Das letzte Bild zeigt die Variante, die ich mir ausgesucht habe in Aluminium.

Ich stelle ich mir den Schmuck am Ende folgendermaßen vor: Aus einem Stück sollen ohne Abfall und aufwendiger Verarbeitung verschiedene Schmuckstücke gefertigt werden können.

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Heute habe ich außerdem am Kofferbasteln für Kinder teilgenommen. Ja, teilgenommen. Ich habe das nicht geleitet oder geholfen sondern einen Koffer gebastelt, wie die anderen Kinder auch. War super! Ergebnisse folgen.

Schönen Abend,

Rosa

 

Überschrift

Professionalisierung ist – hoffentlich – der Anfang zum Erfolg… Gute Fotos wirken wie Aperitifs. Sie sollen Lust auf mehr machen. Um so wichtiger ist es, dass sie dem Betrachter einen möglichst umfassenden Eindruck vermitteln. Doch dieser Eindruck bleibt so lange zweidimensional, bis man zu einer Ausstellung oder in eine Galerie geht, um den Schmuck in […]

meine welt im technikmuseum berlin!

an erster stelle steht hier, wie ihr seht, meine lieblings-guillochiermaschine. von ihr werde ich des öffteren berichten…
den ersten kontakt zu einer guillochiermaschine hatte ich vor 4einhalb jahren an der hochschule für Gestaltug pforzheim. ich war gerade im ersten semester. ein kommilitone machte uns bekannt. auf den ersten blick schien mir die technik damals ziemlich stupide zu sein.
aber…
es ließ mich nicht mehr los. nahezu in jedem semester setzte ich das guilloche als ein element meiner oberflächengestaltung in meinem schmuck ein. mal passender, mal unpassender…
nach und nach entdeckte ich den facettenreichtum der muster, der schier unerschöpflich zu sein scheint. allein aus einer zickzack-linie können, durch diverse einstellungsmöglichkeiten, unendlich viele muster entstehen (beispiele folgen.)

mit einer guillochiermaschine unterm arm kann man sich getrost in die welt der muster aufmachen. nur das gewicht ist von nachteil…

wie das genau funktioniert, das erzähl ich dann auf einer anderen seite.