Stipendium im Museum

Stipendium in der Abteilung für Manufakturelle Schmuckgestaltung des Deutschen Technikmuseums Berlin

Tag: technikmuseum berlin

Zinnkreaturen

Jetzt sind sie ausgewachsen und haben eine Seele. Wohin solls gehen? Der Weltraum ist unermesslich.

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von Tolkien zu Giger

Letzte Woche waren hier in der Schmuckabteilung einige Schüler aus Hanau, die sich eine Woche lang in die alten Techniken eingearbeitet haben. Volles Haus also. Zudem noch zwei Meister aus Pforzheim, Fabian, Manfred und Andrea und natürlich ich. In dieser Woche habe ich mich auf die Fertigstellung der Schmuckstücke aus den Zinngussringen konzentriert. Das hieß im Klartext: gießen, löten, aneinanderstückeln, fluchen, nochmal machen (Zinn schmilzt sehr früh und wird kurz vorher bröselig also fällt gerne mal ab, was eben noch dran war), anprobieren (ich habe eine kleine Verbrennung am Hals – voller Körpereinsatz!) und polieren. Die Teile sind mittlerweile fast fertig – aber eben nur fast – deshalb hier erstmal Bilder vom Prozess. Von der Herrin der Ringe zu Alien.

 

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P.S. Danke an Walter für das Bild von mir!

 

Gesichtsbilder

Hier sind die Bilder, die ich letzte Woche hier im Museum mit Anna geschossen habe. Danke nochmal! Die Schmuckstücke sind aus guillochiertem Kupfer, das ich am Ende mit Gießharz überzogen habe. Wie genau ich sie hergestellt habe könnt ihr in den älteren Beiträgen nachlesen. Da sich meine Zeit hier dem Ende zuneigt lege ich dieses Projekt damit zur Seite und widme mich den anderen drei, die ich noch habe – Endspurt!

 

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Die Herrin der Zinnringe

Ich habe in letzter Zeit eine Leidenschaft für die Ringe aus dem Zinnguss entwickelt..

 

 

 

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Ein paar Eindrücke von der aktuellen Workshopwoche! Diesmal kamen Schmuckschaffende aus unterschiedlichen Städten und diversen Schulen/Hochschulen zusammen, um das Angebot der Abteilung Schmuckproduktion im Deutschen Technikmuseum Berlin auszukosten. Es war eine wilde Mischung aus hochmutivierten Leuten, die sich wechselwirkend mit ihrem Elan ansteckte. Auch die Besucher wurden von dem ohrenbeteubenden Lärm magnetisch angezogen, wenn „Dr. Press“ […]

meine welt im technikmuseum berlin!

an erster stelle steht hier, wie ihr seht, meine lieblings-guillochiermaschine. von ihr werde ich des öffteren berichten…
den ersten kontakt zu einer guillochiermaschine hatte ich vor 4einhalb jahren an der hochschule für Gestaltug pforzheim. ich war gerade im ersten semester. ein kommilitone machte uns bekannt. auf den ersten blick schien mir die technik damals ziemlich stupide zu sein.
aber…
es ließ mich nicht mehr los. nahezu in jedem semester setzte ich das guilloche als ein element meiner oberflächengestaltung in meinem schmuck ein. mal passender, mal unpassender…
nach und nach entdeckte ich den facettenreichtum der muster, der schier unerschöpflich zu sein scheint. allein aus einer zickzack-linie können, durch diverse einstellungsmöglichkeiten, unendlich viele muster entstehen (beispiele folgen.)

mit einer guillochiermaschine unterm arm kann man sich getrost in die welt der muster aufmachen. nur das gewicht ist von nachteil…

wie das genau funktioniert, das erzähl ich dann auf einer anderen seite.